Geht so
Autogenes
Training?
Viele Menschen sind in einem
Zeitraffer gefangen. Wir arbeiten schnell, lesen schnell, fahren schnell,
sprechen schnell, essen und lieben schnell. Natürlich ist Geschwindigkeit
nicht einfach schlecht. Tempo kann Spaß machen, befreien und Energie geben.
Das Problem ist, viele Menschen haben vergessen , wie sie zurückschalten.
Wir laufen ständig auf Hochtouren und bezahlen dafür einen hohen Preis. Wir
schlafen durchschnittlich 90 min weniger als die Menschen vor 100 Jahren. Stressbedingte
Krankheiten nehmen zu, das Burn-out-Syndrom trifft immer Jüngere. Das
Gegenmittel wäre, einen Gang zurück schalten.
Wer
sich eine Pause gönnt, kehrt mit mehr Energie zum schnellen Teil des Tages
zurück und hat einen klareren Kopf.
Zu
viel Langsamkeit ist aber genauso schädlich wie zu viel Tempo. Ein
Sprichwort sagt: „Wer rastet, der rostet.“ Was ist damit gemeint? Muskeln
verkümmern, Knochen verlieren an Substanz (z.B. Osteoporose) und Gelenke an
Gleitfähigkeit, Herz und Lungen können sich immer weniger an Belastungen
anpassen. Auch im Bereich des Nerv ensystems kommt es zu Veränderungen. Die
Vernetzungen der Nervenfasern untereinander nehmen ab und die Ankopplung an
die Endorgane wird störanfällig. Konzentrationsstörungen, eine Abnahme der
Merkfähigkeit und Koordinationsstörungen sind u.a. die Folge.
Was
wir brauchen, ist Ausgewogenheit- das Bewusstsein, wann Geschwindigkeit und
wann Langsamkeit Vorteile haben.
Das Autogene Training ist
eine Möglichkeit, um aus diesem Teufelskreis mit ständiger Anspannung
auszubrechen.
Es ist das Ziel, einen willkürlichen
Einfluss auf unwillkürliche Funktionen des Organismus zu erlernen und den
gesamten Organismus auf Ruhe umzustellen.
Die
Methode der Progressiven Muskelrelaxation* besteht in der
Anspannung der wichtigsten willentlich zu beeinflussenden Muskeln und
deren anschließenden Lockerung und Entspannung. Man vergleicht den angespannten und
entspannten Zustand einer Muskelgruppe. Eine gelockerte Muskulatur
ruft ein Ruhegefühl hervor. Sie werden gelassener an die Lebensaufgaben gehen,
auch wenn es turbulent wird. Außerdem reagiert das sog. vegetative Nervensystem.
Positive Wirkungen sind z.B., der Blutdruck wird auf normale Werte gesenkt, die
Magensäureproduktion. normalisiert sich oder Kopfschmerzen verschwinden.
Auch Sie können diese Wirkungen am eigenen Körper spüren!
Was benötigen Sie dafür?: Mut und Bereitschaft für eine Veränderung,
Geduld und 2-3x täglich 5-15 Minuten Zeit zum Üben. Wenn Sie das haben, kann ich
Ihnen helfen, diese Entspannungsmethode zu erlernen.
(*bei
mir in Einzelbehandlung auch für gehörlose
Menschen)